Jappe Dendievel
- Fagott
Jappe Dendievel wurde 2004 in Oostende (Belgien) geboren und begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Geigenspiel. Schon früh entdeckte er seine Begeisterung für verschiedene Instrumente, bevor er sich schließlich auf das Fagott spezialisierte.
2026 schloss Dendievel seinen Master of Music an der Hochschule für Musik und Theater München mit Bestnote ab, nachdem er dort bei Dag Jensen und Katrin Lazar studiert hatte. Ab Oktober 2026 wird er sein Studium bei Katrin Lazar mit Schwerpunkt auf historischen Instrumenten fortsetzen.
Weitere prägende künstlerische Impulse erhielt er von seinem ehemaligen Lehrer Francis Pollet sowie in Meisterkursen von Sergio Azzolini, Gustavo Núñez und Sophie Dervaux.
Aktuell absolviert Jappe Dendievel sein Probejahr als Solofagottist bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Als Orchestermusiker gastiert er regelmäßig bei renommierten Ensembles wie dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Münchener Kammerorchester und dem Rotterdam Philharmonic Orchestra.
Dendievel ist zudem kammermusikalisch wie solistisch international tätig. Dabei stand er mit Künstlern wie François Leleux, Reto Bieri, Lisa Jacobs und Hervé Joulain auf der Bühne, unter anderem in der Royal Albert Hall in London.
2021 gewann Dendievel den 1. Preis beim niederländischen Prinses Christina Concours und wurde in die I SOLISTI Next Generation Artists aufgenommen. 2025 wurde er Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz sowie der PE-Förderung Mannheim. Im selben Jahr war er Mitglied des Verbier Festival Orchestra und ist seither mit dem Kammerorchester des Festivals international auf Tournee.
Für sein Engagement als Gründer des Mahler Student Festival Orchestra, das jungen Musikerinnen und Musikern weltweit Zugang zum sinfonischen Repertoire ermöglicht, wurde er 2025 mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet.
Beim 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann Jappe Dendievel den zweiten Preis im Fach Fagott.

ERSTER DURCHGANG
Carl Maria von Weber, Andante e Rondo Ungarese op. 35
Roger Boutry, Interférences I
ZWEITER DURCHGANG
Georg Phillip Telemann, Sonate f-Moll TWV 41:f1
(mit Cembalo)
Camille Saint-Saëns, Sonate op. 168
Johannes Maria Staud, Celluloid
SEMIFINALE
mit dem Münchener Kammerorchester (ohne Dirigenten)
Antonio Vivaldi, Nr. 27 RV 483, Es-Dur
Jean Françaix, Konzert (Ed. Schott)
Nina Šenk, Auftragskomposition des ARD- Musikwettbewerbs 2026 (UA)
FINALE
mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Carl Maria von Weber, Konzert F-Dur op. 75 (Ed. Breitkopf)























