Laure Thomas

  • Fagott

Laure Thomas wurde 2003 in Colmar (Elsass) geboren und erhielt ihren ersten Fagottunterricht im Alter von sieben Jahren bei Alain Deleurence. Bereits mit 14 Jahren wurde sie in die Klasse von Gilbert Audin am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris aufgenommen. Dort schloss sie 2023 ihr Masterstudium mit der Auszeichnung „Très Bien“ ab.  Anschließend setzte sie ihr Studium bei Dag Jensen an der Hochschule für Musik und Theater München fort und schloss 2025 ihren Master in zeitgenössischer Musik, ebenfalls mit höchster Auszeichnung, ab.

2024 gewann Thomas den ersten Preis der Fernand Gillet-Hugo Fox International Competition for Bassoon in Arizona. Darüber hinaus war sie 2021 und 2024 Finalistin des Internationalen Aeolus Bläserwettbewerbs und wurde 2023 und 2025 der The Muri Competition in der Schweiz ausgezeichnet.

Als Orchestermusikerin arbeitet Thomas regelmäßig mit verschiedenen Ensembles zusammen, darunter die Opéra national de Paris, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Les Dissonances, das Gürzenich-Orchester Köln, die Bayerische Philharmonie München, das Ensemble Oktopus sowie das Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo.

Zudem ist Thomas bei Festivals wie dem Festival International de Musique de Chambre de Salon-de-Provence, dem Festival Musique et Patrimoine en Pays du Mont-Blanc sowie dem Festival des Arcs zu Gast.

Neben ihrer Orchester- und Solotätigkeit widmet sich Laure Thomas insbesondere der Kammermusik und der zeitgenössischen Musik. 2020 war sie Mitgründerin des Bläserquintetts Pentagone und wirkt regelmäßig an Kammermusikprojekten in Frankreich sowie im Ausland mit.

Beim 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann Laure Thomas den dritten Preis im Fach Fagott.

 ERSTER DURCHGANG

Carl Maria von Weber, Andante e Rondo Ungarese op. 35

Roger Boutry, Interférences I

ZWEITER DURCHGANG

François Devienne, Sonate op. 24 oder
Sonate ohne Opuszahl

Camille Saint-Saëns, Sonate op. 168

Gotthard Odermatt, Fünf Miniaturen op. 20

SEMIFINALE

mit dem Münchener Kammerorchester (ohne Dirigenten)

Antonio Vivaldi, Nr. 5 RV 481, d-Moll

Jean Françaix, Konzert (Ed. Schott)

Nina Šenk, Auftragskomposition des ARD- Musikwettbewerbs 2026 (UA)

FINALE

mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Carl Maria von Weber, Konzert F-Dur op. 75 (Ed. Breitkopf)

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