Elad Navon
- Klarinette
Der israelische Klarinettist Elad Navon wurde 2000 in Jerusalem geboren und absolviert derzeit sein künstlerisches Diplom am renommierten Colburn Conservatory of Music in Los Angeles. Dort studiert er in der Klasse von Prof. Yehuda Gilad. Bereits im Alter von 9 Jahren studierte er bei Ilya Schwartz an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Das Bachelorstudium schloss er mit Auszeichnung an der Buchmann-Mehta School of Music in der Klasse von Tibi Cziger ab. Das Masterstudium absolvierte er an der University of Southern California in Los Angeles, ebenfalls bei Prof. Yehuda Gilad.
Navon wurde 2024 mit dem zweiten Preis der Vandoren Emerging Artist Competition ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er den ersten Preis für die herausragende Interpretation eines israelischen Werks bei den Aviv Competitions sowie den ersten Preis bei der Kfar-Saba Winds Competition 2022. Seit 2017 wird er durch Stipendien der America-Israel Cultural Foundation gefördert.
Als Orchestermusiker spielte Elad Navon mit bedeutenden israelischen Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Jerusalem Symphony Orchestra und dem Haifa Symphony Orchestra. Zudem trat er mit der San Diego Symphony, der American Youth Symphony und dem Colburn Orchestra auf. Dabei hatte er die Gelegenheit, unter der Leitung international renommierter Dirigenten wie Zubin Mehta, Lahav Shani, Esa-Pekka Salonen und Vasily Petrenko zu musizieren.
Elad Navon nahm darüber hinaus an Meisterkursen bei namhaften Künstlern wie François Benda, Sharon Kam, Martin Fröst und vielen weiteren teil.
Beim 74. Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann Elad Navon den ersten Preis, den Publikumspreis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition im Fach Klarinette.
Wettbewerbsrepertoire
Erste Runde
- Bruno Mantovani, Bug für Klarinette solo
- Carl Maria von Weber, Konzert Nr. 1 f-Moll, op. 73
Zweite Runde
- Johannes Brahms, Sonate für Klarinette und Klavier
- Claude Debussy, Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier
- Iris ter Schiphorst, Fünf Miniaturen plus Coda
Semifinale
- Wolfgang Amadeus Mozart, Konzert
Finale
- Aaron Copland, Konzert für Klarinette und Streichorchester mit Harfe und Klavier
















