Enrico Bassi

  • Fagott

Enrico Bassi wurde 2001 in Parma (Italien) geboren. Im Alter von zwölf Jahren begann er sein Fagottstudium bei Luca Reverberi am Conservatorio di Musica Arrigo Boito in seiner Heimatstadt. Dort schloss er 2020 zunächst sein Bachelor- und 2022 anschließend sein Masterstudium jeweils mit Auszeichnung ab. Daraufhin absolvierte er bis 2024 zudem einen Master „Specialized Music Perfomance – Soloist“ an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Matthias Rácz.

Von 2022 bis 2025 war Bassi als Solofagottist beim Orchestra della Svizzera italiana in Lugano tätig. Seit August 2025 ist er Solofagottist des NDR Elbphilharmonie Orchesters in Hamburg.

Als Solofagottist gastierte er unter anderem beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie bei der Filarmonica Della Scala Di Milano.

Neben seiner Orchestertätigkeit tritt Bassi regelmäßig als Solist auf. Er konzertierte unter anderem mit der Accademia del Carmine in Parma, dem Orchester des Conservatorio Rossini di Pesaro unter der Leitung von Milan Turković, mit der Filarmonica Arturo Toscanini, der Argovia philharmonic, dem Musikkollegium Winterthur sowie dem Orchestra della Svizzera italiana.

Enrico Bassi ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2019 gewann er den 1. Preis bei der Norma Hooks Young Artist Competition in Tampa, Florida. Es folgten der 1. Preis bei der Rossini International Bassoon Competition 2021 in Pesaro sowie der 1. Preis bei der The Muri Competition 2023 in der Schweiz.

Beim 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann Enrico Bassi den ersten Preis im Fach Fagott.

 ERSTER DURCHGANG

Carl Maria von Weber, Andante e Rondo Ungarese op. 35

Marcel Bitsch, Concertino

ZWEITER DURCHGANG

François Devienne, Sonate op. 24

Antonio Torriani, Divertimento über Themen aus Donizettis
„Lucia di Lammermoor“

Isang Yun, Monolog

SEMIFINALE

mit dem Münchener Kammerorchester (ohne Dirigenten)

Antonio Vivaldi, Nr. 5 RV 481, d-Moll

Jean Françaix, Konzert (Ed. Schott)

Nina Šenk, Auftragskomposition des ARD- Musikwettbewerbs 2026 (UA)

FINALE

mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Johann Nepomuk Hummel, Konzert F-Dur (Ed. Vita Musica)

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